Das Zentrum für industrielle technologische Entwicklung (CDTI) in Spanien verwaltet mehrere Finanzierungslinien für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte. Zwei dieser Linien sind die Forschungs- und Entwicklungsprojekte (PID) und die Cervera-Projekte. Im heutigen Video erklären wir die Hauptunterschiede zwischen ihnen:
Die Cervera-Projekte zielen auf strategische Technologiebereiche ab und erfordern die Zusammenarbeit mit den Cervera-Technologiezentren, während die PIDs einen breiteren Fokus haben und von einzelnen Unternehmen durchgeführt werden können.
Cervera-Projekte können bis zu 90% des Gesamtbudgets abdecken, während PIDs bis zu 85% abdecken. Cervera-Projekte bieten in der Regel eine höhere nicht erstattungsfähige Tranche (bis zu 33%) an als PIDs, bei denen die maximale nicht erstattungsfähige Tranche 30% beträgt. Die Teilnahme von Technologiezentren an den Cervera-Projekten ist verpflichtend. Insbesondere müssen mindestens 10% des gesamten Projektbudgets für diese Zusammenarbeit bereitgestellt werden. Bei PIDs ist die Zusammenarbeit mit externen Entitäten optional.
Die Cervera-Linie begrenzt die Garantieanforderung für kleine Unternehmen mit Projekten von bis zu einer Million Euro auf 25%, während für PID-Projekte diese Garantielimit für Projekte von bis zu 500.000 Euro festgelegt wird.
Wenn das Unternehmen bereits über eine erste CDTI-PID verfügt und diese noch nicht rentabel ist, sollte das zweite Projekt daher über die CDTI-Cervera-Linie eingereicht werden, um die übermäßigen Garantien nicht zu erhöhen.